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Pellegrinis erster Fall

Ein Espresso für den Commissario

Marco Pellegrinis erster Fall, Ein Espresso für den Commissario, liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich gewann das Buch in einer Verlosung, die der Autor, Dino Minardi, im März veranstaltet hatte. Doch bevor das Buch bei mir ankommen konnte, brach Covid-19 über uns herein, Lebensumstände änderten sich drastisch, zumindest meine, und so habe ich es erst 5 Monate nach dem Gewinn in meine Hände bekommen und lesen können. Am Anfang der Quarantäne war ja alles noch gut, aber als die Zeit vorantrieb, begann ich meine Bücher immer mehr zu vermissen. Kein großes Problem, aber der Lesealltag, symbolisch für alles Andere stehend, war durchbrochen und im Zentrum war dieses Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte.

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Das Wasser am Hals

Das Wasser am Hals

Das Wasser am Hals: Zwanzig Sätze über die Trägheit, eine Erzählung von Paul Bartsch, sticht nicht durch Geschichte und Handlung hervor, sondern durch Erzählstil und Aufbau. In dieser Hinsicht erinnert mich die Erzählung an die Romane, die man in der Schulzeit liest, um mit der Kunst der „großen“ Autoren vertraut zu werden.

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The Endless Steppe

The Endless Steppe by Esther Hautzig is our second read aloud book project. I am reading this one, a recommendation by Cressida Cowell, to my younger son, the older one feverishly reading the first book in Philip Pullman’s new trilogy The Book of Dust.

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Sorcery

I share with one of my sons an academic interest in matters of the other world. During lockdown we read Paul Stoller’s introduction to his chapter on “Rationality” in Taylor’s (1998) edited volume “Critical terms for religious studies“.

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His Dark Materials

On Wednesday, 18 March 2020, we found out that Friday would be the last day of school and that they might remain closed until September or further notice. This brought up a number of questions and anxieties that I couldn’t deal with all at once. And I suppose, I didn’t need to. Not in that moment.

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Lob des Schattens

Jun’ichirō Tanizakis Essay „Lob des Schattens“ ist ein wichtiges Dokument zum Verständnis japanischer Ästhetik und Kultur der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Hier denkt der japanische Schriftsteller und Essayist über den Einbruch der Moderne in die japanische Lebensweise nach.

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Wanderungen mit Robert Walser

Wir wissen nicht, wie Robert Walsers (1878–1956) literarische Nachleben oder sein Nachlass ohne Carl Seelig (1894–1962) ausgesehen hätte, sicher ist aber, dass Seelig in der Überlieferung von Walsers Schriften eine zentrale Rolle gespielt hat, und damit wesentlich zu seiner Position und Rezeption in der heutigen Literaturlandschaft beigetragen hat.

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Berlin, Göteborg, Einstein und ein Junge mit einem netten Esel!

Im Sommer 1923 findet in Göteborg eine Jubiläumsausstellung statt. Albert Einstein soll dort während der Ausstellung seine Nobelpreisrede halten, ohne die er sein Preisgeld nicht bekommen würde. Geplagt von dem aufsteigenden Antisemitismus in Deutschland der Weimarer Republik macht er sich gerne auf die Reise. Doch auch ein Antisemit und verbissener Widersacher Einsteins reist nach Göteborg. Einstein erscheint nicht wie geplant in Göteborg und kann seine Rede nicht rechtzeitig halten.

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Die Verzauberung des Alltags!

Das „Kopfkissenbuch“ der Hofdame Sei Shōnagon (geb. 966) ist ein Meisterwerk der japanischen Betrachtungs- und Essayliteratur. Obwohl nicht eindeutig datierbar, werden aufgrund der im Text erwähnten Ereignisse und Persönlichkeiten die Jahre 996 bis 1009 für die Entstehungszeit des Werkes angesetzt (siehe Nachwort, S. 632). Vermutlich begann Sei Shōnagon mit der Niederschrift um das Jahr 996, nachdem sie von der Kaiserin 20 Bögen Papier geschenkt bekommen hatte, eine Tatsache, die sie in Betrachtung 259 erwähnt.

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Das Adressbuch

Der Erzählstrang, falls es in diesem Buch eine Geschichte gibt, ist erdenklich einfach: die bekannte, französische Konzeptkünstlerin Sophie Calle findet ein Adressbuch auf der Straße. Doch bevor sie das Buch dem rechtmäßigen Besitzer zurückgibt, kopiert sie alle Kontakte aus dem Adressbuch und begibt sich auf eine Entdeckungsreise, indem sie im Freundeskreis dieses Unbekannten (Pierre D.) Interviews hält. Die 28 Interviews erscheinen im Jahre 1983 als Serie in der französischen Tageszeitung Libération, allerdings ohne Wissen und Erlaubnis des Recherchierten.