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Berlin, Göteborg, Einstein und ein Junge mit einem netten Esel!

Im Sommer 1923 findet in Göteborg eine Jubiläumsausstellung statt. Albert Einstein soll dort während der Ausstellung seine Nobelpreisrede halten, ohne die er sein Preisgeld nicht bekommen würde. Geplagt von dem aufsteigenden Antisemitismus in Deutschland der Weimarer Republik macht er sich gerne auf die Reise. Doch auch ein Antisemit und verbissener Widersacher Einsteins reist nach Göteborg. Einstein erscheint nicht wie geplant in Göteborg und kann seine Rede nicht rechtzeitig halten.

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Die Verzauberung des Alltags!

Das „Kopfkissenbuch“ der Hofdame Sei Shōnagon (geb. 966) ist ein Meisterwerk der japanischen Betrachtungs- und Essayliteratur. Obwohl nicht eindeutig datierbar, werden aufgrund der im Text erwähnten Ereignisse und Persönlichkeiten die Jahre 996 bis 1009 für die Entstehungszeit des Werkes angesetzt (siehe Nachwort, S. 632). Vermutlich begann Sei Shōnagon mit der Niederschrift um das Jahr 996, nachdem sie von der Kaiserin 20 Bögen Papier geschenkt bekommen hatte, eine Tatsache, die sie in Betrachtung 259 erwähnt.

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Das Adressbuch

Der Erzählstrang, falls es in diesem Buch eine Geschichte gibt, ist erdenklich einfach: die bekannte, französische Konzeptkünstlerin Sophie Calle findet ein Adressbuch auf der Straße. Doch bevor sie das Buch dem rechtmäßigen Besitzer zurückgibt, kopiert sie alle Kontakte aus dem Adressbuch und begibt sich auf eine Entdeckungsreise, indem sie im Freundeskreis dieses Unbekannten (Pierre D.) Interviews hält. Die 28 Interviews erscheinen im Jahre 1983 als Serie in der französischen Tageszeitung Libération, allerdings ohne Wissen und Erlaubnis des Recherchierten.

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Winterbienen

Der neueste Roman von Norbert Scheuer, Winterbienen, der 2019 für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde, ist das Tagebuch des Imkers Egidius Arimond, der mit seinen Bienen in der Landschaft um Urftland lebt. Das vermeintlich ruhige Leben des Imkers, der an Epilepsie leidet und Juden bei der Flucht nach Belgien hilft, droht im Laufe des Romans immer mehr außer Kontrolle zu geraten.

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From Bombay with Love

A couple of years ago, a friend mentioned that she is offering consulting to a new restaurant, helping them to capture the atmosphere of Mumbai’s famed Parsi restaurants. At the time, I couldn’t imagine how such a restaurant could look like in London, let alone the authenticity of the food. I admit to a kind of streetwise snobbery about British Indian food. And when the first Dishoom finally opened in London, I hesitantly asked my friend whether she would recommend eating there.

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The Colaba Navjote

The hindustantimes has another article on the Navjote I wrote about yesterday. This one provides a bit more information about other contentious Navjotes. And it briefly mentions gender disparity as one of the arguments that seems to be dividing the Parsi community:

The issue has divided the community, with one section stating the children cannot be initiated into the faith because their father is of a different faith. On the other hand, reformist groups have called the older practice discriminatory towards women.

hindustantimes
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Who owns the good religion?

Those acquainted with Zoroastrianism, at times called the Good Religion, and the Parsi community know of the heated debate that surrounds conversion. People often believe that today’s Zoroastrianism or the Parsi community do not allow or frown upon conversion into the religion. Another fiercely debated issue is the acceptance into the Parsi community of children from mixed marriages, particularly when the father is not a Zoroastrian.

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Winterbienen

I’m currently reading Norbert Scheuer’s new novel Winterbienen (‘Winter Bees’). I’ve just started it, and so far like it very much. It plays during World War II, and I found the following paragraph reminiscent of the current situation in Iran:

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Saša Stanišić: Herkunft

Am Flughafen. Ich bemerke, dass ich mein Buch vergessen habe, will aber unbedingt etwas lesen. Ich frage im kleinen Buchladen nach “Winterbienen”. Die Verkäuferin, die sich gut auskennt, lächelt. Ich Frage nach dem Grund: “Wir haben das Buch lange hier gehabt, niemand hat danach gefragt. Also haben wir es weggelegt”. Ich kaufe mir “Herkunft”. Es ist ein großartiges Buch, ich weiß aber nicht, ob es ein Roman oder eine Autobiographie ist. Im Englischen würde man es wahrscheinlich “autofiction” nennen.

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Stille!

Not my style of literature, but whoever writes about walking, mountains and silence gets my attention! Werner Herzog’s (@wernerhurtzog) “Vom Gehen im Eis” and Robert Walser’s “Der Spaziergang” remain clear favourites.

Kann ich der Welt nicht durch Gehen, Klettern oder Segeln entkommen, habe ich gelernt, sie auszusperren.

Kagge | Stille